17 Sep. Singende Steine
Singende Steine
Programm
Stone Alphabet: Steinimprovisationen & Kompositionen
von Amethist, Bergkristall, Gneis, Granit, Garnierit, Grünschiefer, Marmor
Mathias Steinauer (*1959)
Neues Werk (2027)
Trad. Jüüzli usem Appenzell
Roland Moser (1943)
Neues Werk (2027)
Trad. Jüüzli us em Muotathal
Fabian Müller (*1964)
Neues Werk (2027)
Helena Winkelman (*1974)
Chill’t horn für Ensemble
Aus verschiedenen Volksmusik-Sammlungen:
Traditionell Schaf fhausen: Goats no-Waltz – Stühlinger Schottisch – Walzer
Traditionell Tessin: Vendetta Polka – Mazurka in g-moll
Traditionell Appenzell: De Bruuttanz – h-moll Walzer – S’osserhoder Gaggerli
Traditionell Tirol: Walzer – Tiroler Hiatamadl – Tiefer Ländler
Musiker:innen
Karin Dornbusch, Klarinette
Helena Winkelman, Violine
Sherniyaz Mussakhan, Violine/Viola
Stephanie Meyer, Violoncello,
Gäste
N.N:, Hackbrett
Zoran Markovic, Kontrabass
Stone Alphabet
Matthias Brodbeck: Sounding Stones, Drums, Gongs
Dominik Dolega: Lithophone, Stone Table, Orgalitho, Aluphone
Mathias Steinauer: Fender Rhodes E-Piano, Synthesizer, Quarter-Tone-Clavinet
Dieses Programm ist eine Annäherung an die Berge und damit an die stillsten unserer Gefährten in der Natur: Die Steine. Mit Steinen zu sprechen war eine Kunst die Orpheus noch beherrschte – doch für Musiker:innen der Neuzeit ist dies etwas schwieriger geworden. Litophone (klingende Steine) gibt es seit der Steinzeit, später verschwanden
sie aber aus unserem Instrumentarium. Im Zusammenhang mit einem eidgenössischen Forschungsauftrag zu Litophonen an der ETH nahm sich das älteste Mitglied von Stone Alphabet – der Komponist Matthias Steinauer – ihrer wieder an: seit der Gründung der Gruppe haben die Steine auch für eine grössere Öffentlichkeit wieder eine Stimme bekommen. Neukompositionen für dieses Programm kommen nicht nur von Steinauer, sondern auch von Roland Moser und Fabian Müller. Letzterer fügt mit seinen Kompositionen noch einen weiteren Aspekt hinzu: den der Volksmusik. Und hier nimmt uns ein weiterer Gast am Hackbrett mit auf eine Reise ins Appenzell, ins Tessin, ins Muotathal und nach Schaffhausen. Und auch wenn diese Tänze nicht wie die Steine Jahrmillionen in die Vergangenheit führen, so geben sie doch Einblick in die glücklichen Momente unserer direkteren Vorfahren.