Fata Morgana

Fata Morgana

Do. 30. April 2026 | 19:30

Konservatorium Bern

Kramgasse 36, 3011 Bern

Tickets

Fr. 1. Mai 2026 | 19:30

Kirche St. Peter, Zürich

St. Peterhofstatt, 8001 Zürich

Tickets

Sa. 2. Mai 2026 | 19:00

Paulus Kirche Basel

Steinenring 20, 4051 Basel

Tickets

So. 3. Mai 2026 | 17:00

Rathauslaube Schaffhausen

Rathausbogen, 8200 Schaffhausen

Tickets

Programm

David Philip Hefti (*1975)
UA (Prelude) für Flöte, Bassklarinette, Violine, Violoncello

Mel Boni (1858 – 1937)
Scènes de la fôret (1928) für Flöte, Horn & Klavier

David Philip Hefti 
UA (Interlude) für Flöte, Bassklarinette, Violine, Violoncello

Paul Schoenfeld (1947 – 2024)
Trio for Clarinet, Violin and Piano (1990) 
Freylakh – Nigun – Kozatske

David Philipp Hefti
UA (Postlude) für Flöte, Bassklarinette, Violine, Violoncello

PAUSE

Louis Spohr (1784 – 1859)
Septett op. 147 (1853)
für Flöte, Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Violoncello & Klavier
Allegro Vivace, Pastorale – Larghetto, Scherzo – Vivace,
Finale – Allegro molto 

Musiker:innen

Isabelle Schnöller, Flöte
Karin Dornbusch, Klarinette
Rui Lopes, Fagott
Flavio Barbosa, Horn
Helena Winkelman, Violine
Stéphanie Meyer, Violoncello
Stefka Perifanova, Klavier

Die dreiteilige Uraufführung von David Philip Hefti verleiht mit ihren schimmernden Obertonstrukturen diesem vierten Saisonprogramm die durchscheinenden Luftspiegelungen einer Fata Morgana. Deren Illusionen führen uns von einem verwunschenen französischen Wald bei Mel Bonis in die Wüsten Israels, der Wahlheimat des in Amerika geborenen Paul Schoenfield.
Im Septett von Louis Spohr begegnen wir schliesslich den längst verschwundenen Idealvorstellungen des Bürgertums des 19. Jahrhunderts.
Der heute vor allem noch für seine Violin-Kompositionen bekannte Komponist war zu seiner Zeit ein Superstar, ist jedoch – vielleicht aus genanntem Grund – heute etwas in Vergessenheit geraten. Für eine Formation wie die Camerata Variabile gehört dieses Werk zum wichtigen Kernrepertoire.
Mel Bonis ist der Künstlername der französischen Komponistin Mélanie Bonis, die damit den Vorurteilen ihrer Zeit gegenüber weiblichen Musikschaffenden entrinnen wollte. Viele ihrer Kompositionen wurden damals bei den wichtigsten Verlagen herausgegeben und doch wurde sie kaum international wahrgenommen. Heute erfahren die mehr als 300 Werke dieser ausserordentlichen Musikerin zunehmend grosse Beachtung, und mit der Aufführung ihrer Waldszenen tragen wir etwas zu ihrer Renaissance bei.