De Profundis

De Profundis

Do. 26. März 2026 | 19:30

Temple réformé de Fribourg

Rue du Temple, 1700 Fribourg

Tickets

Fr. 27. März 2026 | 19:30

St. Anna-Kapelle Zürich

St. Annagasse 11, 8001 Zürich

Tickets

Sa. 28. März 2026 | 19:00

Margarethenkirche Binningen/Basel

Friedhofstrasse, 4102 Binningen

Tickets

So. 29. März 2026 | 17:00

Kirche im Kloster Paradies, Schlatt

Klostergutstrasse, 8252 Schlatt

Tickets

Programm

J. S. Bach / Martin Luther (1685 – 1750)
Choral: Aus tiefer Not schrei ich zu Dir. (1524)
Für Ensemble, Ouverture Cantata BWV 131 (Arrangement)

Franz Schubert (1797 – 1828)
Quartettsatz in c-moll

Georg Friedrich Haas (*1953)
Streichquartett No 2 (1998)

J. S. Bach (1685 – 1750)
Es ist vollbracht aus BWV 159
Kantate für Bass, Oboe und Streicher & Basso Continuo 

PAUSE

Iris Szeghy (*1956)
De profundis für Bass und 2 Melodieinstrumente nach Gedichten von Michelangelo Buonarroti
All ́amore; All ́amico; Al mondo; A Dio 

J. S. Bach
Solo Orgel

Joëlle Götz (D/CH *2001)
Uraufführung für Oboe & Streichquartett

Nicolaus Bruhns (1665 – 1697)
De profundis clamavi für Bass, zwei Violinen & Basso Continuo (Orgel, Cello) 

Musiker:innen

Matthias Arter, Oboe
Helena Winkelman, Violine
Sherniyaz Mussakhan, Violine,
Alessandro D’Amico, Viola
Christoph Dangel, Violoncello
Oliver Wyrwas, Truhenorgel

Gast

Jonas Jud, Bass

Dieses Programm hat mit seinem Bezug auf die Passionszeit viele sakral-spirituelle Hintergründe.
Manche der allerschönsten Werke der Musik sind aus Momenten entstanden, an denen alles an seinem tiefsten Punkt angelangt schien. Auch unser Gast findet seine Kraft in der Tiefe und das zweite Streichquartett des lange in Basel lehrenden Oesterreichers Georg Friedrich Haas eröffnet seinen Klangraum vom tiefen C des Cellos aus.
Immer wieder schimmert darin die Tradition durch, aber sie wird als etwas Verlorenes, Entferntes, Getrübtes wahrgenommen werden. Die Musik wird als trauriger Abschied gehört, und die Glissandos scheinen eine hoffnungslose Sehnsucht auszudrücken. Im letzten Drittel des Streichquartetts vermeint man Schubert zu hören – Schubert im Begriff der Desintegration, des Zerfalls.
Aus diesem Grund stellen wir diesem Quartett von Haas den Quartettsatz in c-moll von Schubert voran.
Wir freuen uns, neben der Kantate des Dänisch-Deutschen Barockkomponisten Bruhns auch zwei neue Beleuchtungen unseres Themas DE PROFUNDIS im Programm zu haben: Die eine stammt von Iris Szeghy, die andere von Joëlle Götz, die zurzeit noch an der Musikakademie Basel studiert und der wir nach einer eindrücklichen Uraufführung im Museum Tinguely, einen Auftrag für dieses Programm gegeben haben.