Pflanzenpalaver

Pflanzenpalaver

Do. 22. April 2027 | 19:30

Yehudi Menuhin Forum Bern

Helvetiaplatz 6, 3005 Bern

Tickets

Fr. 23. April 2027 | 19:30

Konservatorium Zürich

Florhofgasse 6, 8001 Zürich

Tickets

Sa. 24. April 2027 | 19:00

Rathauslaube Schaffhausen

Rathausbogen, 8200 Schaffhausen

Tickets

So. 25. April 2027 | 17:00

Gare du Nord Basel

Schwarzwaldallee 200, 4058 Basel

Tickets

Programm

Dominique Gisler (*1979)
liest aus Pflanzenpalaver von Florianne Koechlin (*1948)

Sergei Rachmaninov (1873 – 1943)
Aus 12 Romances: Lilacs

Leoš Janáček (1854-1928)
Aus Tagebuch eines Verschollenen:
Dunkler Erlenwald

György Kurtág (*1926)
Aus Jatekok: Wie Blumen die Menschen
1. für Klavier 2. für Streichtrio

Carola Bauckholt (*1959)
Neues Werk für Streichquartett und Perkussion

Antonín Dvořák (1841 – 1904)
Aus Zypressen: Zwölf Sätze
für Streichquartett

Jean Sibelius (1865 – 1957)
The trees Op 75, Granen (die Fichte)
for Solo piano

Thomas Ades (*1971)
Növények (Pflanzen) von József, Radnóti, Weöres, Orbán für Mezzo, Klavier, Streichquartett, Kontrabass

Helena Winkelman (*1974)
Clair – Obscur Gedichte für Mezzosopran
Gedichtvertonungen von Jean Cocteau und William Blake
(Schweizer Erstauf führung)

Antonín Dvořák
Streichquintett in G-Dur Op. 77

Musiker:innen

Helena Winkelman, Violine
Sherniyaz Mussakhan, Violine
Alessandro D’Amico, Viola
Clara Védèche, Cello
Stefka Perifanova, Klavier
Mikolaj Rytowski, Perkussion

Gast

Katalin Károlyi, Mezzo
Dominique Gisler, Lesung
Yann Dubost, Kontrabass

Orpheus spielt seine Leier auf einem Hügel ohne Schatten und rief diesen in Form von Bäumen herbei: «….es kamen die weichen Linden, die Bucheund der jungfräuliche Lorbeer, die zarten Haselsträucher, die für Speere
taugliche Esche, der wasserliebende Lotus…» Ovid beschwört in diesem Teil der Metamorphosen eine damals der
Musik noch zugestandene magische Qualität: eine Interspezies-Kommunikation, die sich nicht nur auf Pflanzen, sondern auch auf Steine, Tiere und Geister erstreckte. Dieser Qualität stellen wir an diesem Abend
Texte aus Forschungen zur Pflanzenkommunikation der Basler Chemikerin und Biologin Florianne Koechlin zur Seite. Sie zeigt uns wie diese aus einer naturwissenschaftlichen Perspektive funktioniert.
Es gibt in der ganzen Musikliteratur einen reichen Schatz an Kompositionen, die Blumen und Bäumen gewidmet sind – darunter finden sich Kurtags «wie Blumen die Menschen» oder Rachmaninovs Romanzen.
Katalin Károlyi, unser ungarischer Gast, bringt uns ein relativ neues Werk des Engländers Thomas Ades und bat als Gegenüberstellung auch Helena Winkelman um Vertonungen von Pflanzengedichten. Ganz besonders
freuen wir uns auf die Uraufführung von Carola Bauckholt.