17 Sep. Vers l’ Ouvert
Vers l’ Ouvert
Programm
Jean-Christophe Meyer (*1978)
liest eigene Gedichte auf Alemannisch und Französisch
Jean Françaix (1912 – 1997)
Quintet für Flöte, Harfe und Streichtrio (1934)
Igor Strawinsky (1882 – 1971)
Three pieces für Streichquartett (1914)
Daniel Glaus (*1957)
Neues Werk
Quintett für Harfe und Streichquartett (2027)
Text: Jean-Christophe Meyer
Paul de Wailly (1854 – 1933)
Aubade für Flöte, Oboe, Klarinette (1906)
Germaine Tailleferre (1892 – 1983)
Sarabande für Oboe und Klarinette (1952)
Arnold Bax (1883 – 1943)
Nonett (1930)
für Flöte, Oboe, Klarinette, Harfe und Streichquintett
Musiker:innen
Consuelo Giulianelli, Harfe
Isabelle Schnöller, Flöte
Karin Dornbusch, Klarinette
Matthias Arter, Oboe
Helena Winkelman, Violine
Sherniyaz Mussakhan, Violine
Alessandro D’Amico, Viola
Christoph Dangel, Violoncello
Gäste
Jean-Christophe Meyer, Autor
David Desimpelaere, Kontrabass
Vers l’ouvert, das Eröffnungsprogramm, führt mittels ineinander verschlungenen Texten und Musiken in die Poesie des vorsprachlichen Raums. Daniel Glaus, der uns ein neues Harfenquintett schreibt, wird in seinem Werk unserem Gast – dem Dichter Jean-Christophe Meyer – immer wieder Raum für seine speziell für dieses Werk verfassten Gedichte geben. Passend zur Jahreszeit entführen uns diese in eine winterliche Welt. Während eines kurzen Gesprächs in der zweiten Hälfte des Programms gibt Meyer anhand des, auf Französisch und Elsässisch gelesenen, eigenen Gedichts «Schneefläckel-Litànèi» oder «Litanie du flocon de neige» Einsichten, wie sich für ihn der Inhalt seines Gedichtes verändert, wenn er die Sprache wechselt. Das Nonett des Engländers Bax ist ein geheimnisvoll mäanderndes Werk.Fast klingt es, wie wenn er über den Kanal hinweg seine Hand nach Wally und Tailleferre ausstrecken würde. Als Vorbote der frankophonen Färbung des Abends wird der Abend vom
Quintett von Françaix eröffnet, einem farbenprächtigen relativ kurzen Werk des Neoklassizismus: Musique pour faire plaisir.