Helena Winkelman, Violine, künstlerische Leitung
1974 in Schaffhausen geboren, ist seit 1997 freischaffend als Komponistin und Geigerin tätig. Sie gilt als eine der eigenwilligsten Interpretinnen, und ihre Kompositionen sind international gefragt. 2001 gewann sie den Pro Musicis Award, Paris und wurde in Folge eingeladen, ihr Debut in Carnegie’s Weill Recital Hall, New York und in der Salle Cortot, Paris zu geben – Rezitals, bei denen sie immer auch eigene Werke vorstellte. Sie erhielt Kompositionsaufträge der Harvard Musical Association Boston, der Basel Sinfonietta, der IGNM Basel, dem Festival des Forêts, Compiègne (F), dem Internationalen Musikfestival Davos, dem IMS Prussia Cove Kammermusikfestival, England, der Musikfabrik Köln, dem Lucerne Festival sowie von vielen Schweizer Ensembles und Musikern. Neben ihrer solistischen Tätigkeit war sie fünf Jahre lang Mitglied des Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado. Ihrem Interesse an der Schweizer Volksmusik geht sie in verschiedenen Projekten mit Noldi Alder nach. Sie studierte Violine in Luzern, Mannheim, New York und Basel (Konzertdiplom mit Auszeichnung) und Komposition an der Musikakademie Basel bei Roland Moser. Nachdiplom-tudien bei Georg Friedrich Haas. Sie erhielt Förderpreise für Komposition der Stiftung «KulturRaumSchaffhausen» und bekam 2008/09 von der Landis & Gyr Stiftung einen Werk-aufenthalt in London. Im Februar/März 2010 unternahm sie eine erste Reise nach Indien um dort bei Ritwik Sanyal den traditionellen Dhrupadgesang sowie indische Musikkonzepte zu studieren. Meisterkurse bei Gidon Kremer, Hansheinz Schneeberger, Gerhard Schulz und György Kurtag. Sie lebt seit 1998 in Basel.
Weitere Informationen unter www.winkelman.ch/helena

Mirka Šćepanović, Violine
1981 in Belgrad geboren, begann mit acht Jahren ihr Violinstudium. Während dem letzten Jahr der Postgraduate-Studien an der Musikhochschule in Belgrad wechselte sie nach Madrid. Als Studentin der 'Escuela Superior de musica Reina Sofia' arbeitete sie mit Rainer Schmidt vom Hagen Quartett. Meisterkurse bei Kolja Blacher, Gyorgy Pauk, Mauricio Fuks, Walter Levin, Ralf Gothoni, Günter Pichler, Menahem Pressler. Sie lebt in Basel, wo sie ihr Masterstudium in zeitgenössischer Musik beendet. Als Kammer- und Orchestermusikerin trat sie in zahlreichen Ländern Europas auf. Als Kammermusikpartnerin spielt mit Stojan Krkuleski, Klarinette, und Elena Petrova, Klavier, sowie im Duo mit der Sängerin Céline Wasmer. Mirka Šćepanović ist Stimmführerin der Basel Sinfonietta.


Manuel Oswald, Violine
Manuel Oswald, in Fribourg geboren, studierte Geige bei Gyula Stuller in Fribourg, Sebastian Hamann in Luzern und Rainer Schmidt in Basel, wo er 2009 mit dem Konzertdiplom abschloss. Meisterkurse bei Tibor Varga, Michèle Auclair, Charles-André Linale, Valery Gradow, András Schiff und Erich Höbarth. Er studierte Kammermusik bei Walter Levin in Basel, Sebastian Hamann in Luzern und beim Hagen Quartett in Salzburg. Er spielte im Lucerne Festival Academy Orchestra für Neue Musik, wirkte als Konzertmeister im Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester, und war Mitglied der Festival Strings Lucerne. Seit 2014 ist Manuel Oswald zudem Dirigent und musikalischer Leiter des Baarer Kammerorchesters. Besonders intensiv widmet sich Manuel Oswald dem Quartettspiel, bis 2014 im Gémeaux Quartetts, seit 2014 als festes Mitglied des Merel Quartetts.


Alessandro D'Amico, Viola
1986 in Caracas geboren, besuchte die Music School Montalban in Caracas.2002 begann er ein Studium bei Prof. Gerard Caussè und Prof. Rainer Schmidt an Escuela Superior de Musica Reina Sofia (Madrid), 2004-2006 folgte die Ausbildung bei Prof. Peter Langgartner in der Universität Mozarteum (Salzburg). 2002-2009 spielte er als Bratschist beim Simon Bolivar Youth Orchestra und arbeitete mit verschiedenen Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Claudio Abbado, Christoph Eschenbach, Gustavo Dudamel, Esa Pekka-Salonen, Heinrich Schiff, Stefan Lano und Sir Simon Rattle zusammen. Er absolvierte Meisterkurse mit Nobuko Imai, Veronika Hagen, Atar Arad, Wolfram Christ, Gerard Causse, Rainer Schmidt, Ralph Gothoni, Rudolf Barshai, Ferenc Rados und Benjamin Zander. 2009 setzte er sein Studium an der Hochschule für Musik der Stadt Basel fort im "Graduate course for string quartets" bei Prof. Walter Levin, Prof. Günter Pichler und Prof. Rainer Schmidt und studierte bei Silvia Simionescu. Er ist Mitglied des Merel Quartetts.


Lea Boesch, Viola
studierte bei Michel Rouilly, Karen Opgenorth, Nobuko Imai, Gilad Karni und Thomas Riebl. Zuletzt hat sie an der Hochschule für Musik Basel mit einem Master in Spezialisierter Musikalischer Performance abgeschlossen. Sie ist Bratschistin des Quatuor Ardeo und ist an verschiedenen Festivals zu hören, u.a. dem Davos Festival „Young Artists in Concert“ und am Open Chamber Music Festival Prussia Cove. Lea Boesch spielt regelmässig in renommierten Orchestern, so im Tonhalle-Orchester Zürich und beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Sie war Solobratschistin des Verbier Festival Orchestra und trat als Solistin unter anderem mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Zürcher Kammerorchester und dem Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester au
f.

 Christoph Dangel, Violoncello
Studium in Basel bei Reinhard Latzko und Thomas Demenga. Seit 2001 Solocellist im kammerorchesterbasel, ausserdem im Balthasar Neumann Ensemble unter Thomas Hengelbrock. Regelmässige Einladungen anderer Ensembles wie Münchner Kammerorchester oder Il Pomo d'oro unter Riccardo Minasi. Auch als Barockcellist tätig. Zahlreiche Radio- und CD-Aufnahmen, zuletzt "Viaggio italiano": Cellosonaten des italienischen Barock bei "deutsche harmonia mundi (Sony BMG) erschienen. Schwerpunkt auf der Kammermusik. Einladungen zu internationalen Festivals wie Menuhin-Festival Gstaad: Auftritte mit Joshua Bell, Victoria Mullova, Bobby McFerrin u. a. Engagement für die Education-Projekte der Stadt Basel. Private Unterrichtstätigkeit.

 Chiara Enderle, Violoncello
kam 1992 als Tochter des Geigers Matthias Enderle und der Bratschistin Wendy Champney zur Welt, die 1984 das Carmina Quartett gegründet hatten. Chiara entschied sich indes weder für das Instrument des Vaters noch für das der Mutter, sondern für das Violoncello. Was ihr heute den Vorzug bietet, gemeinsam mit den Eltern auch im Streichtrio auftreten zu können. Freilich hat Chiara Enderle, die bei Thomas Grossenbacher, Jens Peter Maintz und Steven Isserlis studierte, mittlerweile zu einer bemerkenswerten solistischen Karriere angesetzt. 2013 gewann sie sowohl den Internationalen Lutosławski-Wettbewerb in Warschau als auch den «Pierre Fournier Award» in London. Sie konzertierte mit dem Zürcher Tonhalle-Orchester, dem Londoner Philharmonia Orchestra, der Kammerakademie Potsdam oder der Nationalphilharmonie Warschau und legte 2016 Paul Wranitzkys Cellokonzert auf CD vor.

 Stefan Preyer, Kontrabass
gebürtiger Innsbrucker. Nach einer ersten Karriere als Sopransolist der Wiener Sängerknaben, Studium des Kontrabass in Innsbruck, Köln und Berlin. Rege internationale Konzerttätigkeit mit Alter Musik, Klassik und Jazz. Er spielt in Ensembles wie dem Kammerorchester Basel, Il Giardino Armonico, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Balthasar-Neumann-Ensemble, Bremer Philharmoniker und Wiener Akademie.

Isabelle Schnöller, Flöte
Seit 1995 Soloflötistin des kammerorchesterbasel. Studium in Basel und Freiburg. Stipendiatin am Banff Centre for the Arts in Kanada. 1992 Gewinnerin des Internationalen Musikwettbewerbes der Jeunesses Musicales in Belgrad, 1993 1. Preis beim UBS-Wettbewerb zur Förderung junger Musiker. Solistische und kammermusikalische Aktivitäten in zahlreichen Ländern Europas und Nordamerika. CDs bei Jecklin, Ars Musici, derecha, col legno, Arte Nova und der edition zeitklang. Mitglied des Arion Bläserquintetts und des Ensembles Amaltea.

Jaime González, Oboe
studierte bei Hans Elhorst, Thomas Indermühle und Heinz Holliger. Seit 2000 ist er Mitglied des ensemble recherche, einer der wichtigsten Kammermusikgruppen für Neue Musik in Europa. Seit  2009 hat er eine Professur für Oboe an der Hochschule der Künste in Bern. 1995 gründete er das Arundo Ensemble, das sich der Bläserkammermusik vom Frühbarock bis zur Neue Musik widmet. Jaime González gibt regelmässig Meisterkurse in Spanien und Italien sowie Gastkurse in zahlreiche Musikhochschulen der Welt und ist Dozent der Ensemble-Akademie Freiburg und der Darmstädter Ferienkurse 2008. Erhielt Preise bei internationalen Wettbewerben wie Bayreuth, Asti (Italien) und Mannheim. Er gastiert regelmässig als Kammermusiker, Solist und Orchestermusiker in ganz Europa, Asien, Nord- und Südamerika.

Karin Dornbusch, Klarinette
Studium in Berlin und Basel. Ausgezeichnet mit dem Solistenpreis 1996 in Schweden, 1. Preis der BOG. Solistische Auftritte u. a. mit den führenden Sinfonieorchestern Schwedens, dem Sinfonieorchester Zagreb und in der Konzertreihe der europäischen Konzerthäuser «Rising Stars». Drei Solo CDs bei Caprice Records, letzte CD nominiert für den schwedischen Grammy 2007. Mitwirkung im Ensemble Modern. Künstlerische Leiterin des Båstad Kammermusikfestivals in Schweden. 2009 verlieh König Carl XVI Gustaf von Schweden ihr die Medaille Litteris et Artibus.

Melinda Maul, Klarinette
1985 in Ungarn geboren. Nach Studien an der Hochschule in ihrer Heimatstadt Pécs, studierte sie an der “Hochschule für Musik” in Basel bei Professor François Benda und erlangte das Lehrdiplom und das Solistendiplom. Als Solistin spielte sie mit der Pressburger Kammerphilharmonie in 130 Konzerten in ganz Deutschland, Frankreich und der Schweiz. 2008 trat sie am Engadin Festival in St.Moritz auf, zweimal auch mit dem Sinfonieorchester Basel: 2009 mit dem Klarinettenkonzert von Aaron Copland und 2011 mit jenem von Karl Amadeus Hartmann. Konzerte in Italien, Frankreich, Deutschland, Oesterreich, Ungarn, Rumänien und
 Moldawien.

 Rui Lopes, Fagott
begann mit 18 Fagott zu studieren und erhielt bald einmal Auszeichnungen wie den 1. Preis des Internat. Estoril Wettbewerbs. Als Solist ist er u. a. mit dem Basler Sinfonieorchester, dem tschechischen Kammerorchester, der finnischen Nationaloper, dem portugiesischen Sinfonieorchester aufgetreten. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Konstantin Lifschitz, Patricia Kopatchinskaja, Alina Pogostkina, Razvan Popovici, Maximilian Hornung, Nabil Shehata, Marcelo Nisinman, Dimitri Ashkenazy. Er trat auf am Schleswig-Holstein Music Festival, Festival Bohuslav Martinu, SoNoRo Festival, Crusell Festival, Oficina de Música de Curitiba, Lucerne Festival und arbeitete mit Christoph Eschenbach, Jiri Belohlavek, Sakari Oramo, Esa-Pekka Salonen und Wynton Marsalis. Als 1. Fagottist spielte er im Luzerner Sinfonieorchester, Zürcher Kammerorchester, Kammerorchester Basel, Festival Strings Lucerne, Ensemble Modern  und Camerata Bern.

 Oscar Souto Salgado, Horn
1985 in Galizien (E) geboren, begann mit 8 Jahren am Konservatorium in Vigo zu studieren. 2005-2008 war er Mitglied des Galizischen Jugendorchesters.  Studien bei Jose Vicente Castelló und Nury Guarnaschelli. Meisterkurse bei Stefan Dohr, Radovan Vlatkovic, Eric Terwilliger, Allesio Allegrini u. a. Er spielte in zahlreichen Orchestern wie Orchestre de Chambre de Lausanne,  Orquesta Sinfónica de Galicia, Orquesta Filarmónica de Málaga, Real Filharmonia de Galicia, Orquesta Ciudad  de Cordoba  unter Dirigenten wie Sir Colin Davis, Pietro Rizzo, Michael Gilbert, James Judd, Vladimir Ashkenazy,  Marcelo Panni und Lionel Bringuier. 


 Michael Büttler, Posaune
studierte Posaune an den Musikhochschulen in München und Frankfurt a.M. Als freischaffender Musiker arbeitet er im Ensemble Modern, Ensemble Resonanz, in der Deutschen Kammerphilharmonie, bei den Münchner Philharmonikern, bei HR-Brass und in vielen anderen Ensembles. Auftritte an vielen internationalen Festivals u.a. in Brisbane, Edinburgh, München, Graz, Salzburg und Basel. Zahlreiche Werke für Posaune solo wurden für ihn geschrieben. Michael Büttler ist Bassposaunist in Kaspar Ewalds Exorbitantem Kabinett. Neben seiner Arbeit als ausführender Musiker widmet er einen Teil seiner Zeit dem Unterricht, so an den Musikhochschulen in Basel und Trossingen, wie auch an der Musikschule Rheinfelden (CH). Ausbildung zum Lehrer der F. M. Alexander-Technik 1994-97. Nach einigen Jahren als Assistent von Yehuda Kuperman an der Basler Schule für F. M. Alexander-Technik ist er seit 2003 Co-Leiter dieser Schule. Er leitet Alexander-Technik Workshops an Hochschulen und mit Orchestern im In- und Ausland.


Julien Mégroz, Perkussion
begann 1995 bei Stéphane Borel an der Musikhochschule Lausanne sowie an der Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen (u. a. bei Gert Mortensen, Johan Bridger und Morten Friis vom bekannten Safri Duo) zu studieren. Danach setzte er seine Studien fort an der Hochschule für Musik Basel für den Master in zeitgenössischer Musik. Er arbeitete dort zusammen mit Christian Dierstein, Jürg Henneberger, Mike Svoboda und Marcus Weiss. Er ist Mitglied und Koproduzent des Ensembles We Spoke: New Music Company. Er hat zusammengearbeitet mit international renommierten Persönlichkeiten und Ensembles wie Pierre Boulez, Peter Eötvös, Keiko Abe, Fritz Hauser, dem Tchiki Duo, dem Ensemble Zone Expérimentale, dem Lausanne Marimba Ensemble, dem Kammerorchester Basel, dem Festival USINESONORE und dem Ensemble Intercontemporain Paris. 2012 wurde er eingeladen an die Akademie des Lucerne Festivals. Er komponiert auch Werke für zeitgenössische Projekte.

Bastian Pfefferli, Perkussion
studierte Schlagzeug bei Matthias Würsch und Christian Dierstein in Basel, sowie in Rueil-Malmaison/Paris bei Eve Payeur. Als Solist und Ensemble-Musiker beschäftigt er sich vorwiegend mit Zeitgenössischer Musik, insbesondere dem Neuen Musiktheater. Weiter gilt sein Interesse ausser-europäischen Instrumenten, wie der persischen Zarb, den indischen Tabla und dem balinesischen Gamelan, mit denen er regelmässig in verschiedensten Formationen und Solo auftritt. Zur Zeit spielt er vorwiegend mit dem Schlagzeugquartett Ensemble This | Ensemble That, dem Duo Shatterhand&Bushmill Orchestra sowie dem Zarb-Duo Braz Bazar.

Mirko Arnone, Theorbe
stammt aus Palermo (Italien), lebt heute in Basel. Studium der klassischen Gitarre und E-Gitarre am staatlichen Konservatorium Palermo, danach Studium der Laute, Theorbe und Gitarre an der Musikhochschule Trossingen bei Prof. Rolf Lislevand. Unterricht bei Richard Wistreich, Wim Becu, Steven Player, Christian Niedling und Thomas Boysen, Abschluss 2005. Zahlreiche Konzerte in Europa, Mexiko und den USA.


Stefka Perifanova, Klavier
Studium und Assistentin in Sofia. 1993 durch Stipendium weitere Studien u.a. bei Rudolf Buchbinder, Gérard Wyss und Bruno Canino. Preisträgerin u.a. des Edward-Tchumi-Preis und des Concurso Internacional de Musicada Ciudade do Porto. Internationale Konzerttätigkeit als Solistin. Gefragt als Kammer-musikpartnerin und Liedbegleiterin, als Jurorin und Pädagogin für Meisterklassen. 1999 Berufung an die Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Pianistin des Absolut-Trio.

Consuelo Giulianelli, Harfe
Harfenstudium am Konservatorium Verona bei Mirella Vita, 1993 folgte ein Konzertdiplom mit Auszeichnung bei Ursula Holliger an der Musik-Akademie Basel. Einladungen zu einigen der wichtigsten europäischen Musikfestivals: World New Music Days, Herbst Festival Budapest, Lucerne Festival, Musik Festival Schwaz, World Harp Congress Genf, Young Artist Festival Davos. Eine rege Konzerttätigkeit bringt sie auch in die USA und die Türkei. Solo Auftritte u.a. mit dem Basel Radio Sinfonie Orchester, Musikkollegium Winterthur, I Solisti di Brescia. Festes Mitglied des Ensemble Phoenix Basel. Sie hat u.a. mit der Accademia Bizantina, dem Collegium Novum Zürich und dem Ensemble Recherche Freiburg gespielt.

Sascha Armbruster, Saxophon
1974 in Lahr/Schwarzwald (D) geboren. Nach Studien für Saxofon in Basel bei Iwan Roth und Marcus Weiss sowie dem "Premier Prix à l' Unanimité" am Conservatoire de Paris bei Claude Delangle spezialisierte er sich auf die zeitgenössische Musik und deren Grenzgebiete. Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Seine solistische sowie kammermusikalische Konzerttätigkeit führten ihn u.a. nach Japan, Amerika und durch Europa zu renommierten Festivals. Er spielt mit den führenden Ensembles für zeitgenössische Musik wie dem Ensemble Modern, dem Ensemble Recherche und dem Klangforum Wien. Als Mitglied und Gründer des ARTE Quartetts (Basel) arbeitet er u.a. mit Musikern wie Tim Berne, Marc Ducret, Pierre Favre, Fred Frith, Urs Leimgruber und Terry Riley. Er ist Dozent für Saxofon und Leiter des Studios für Neue Musik an der Hochschule Luzern.

Gast

Lucy Shelton, Sopran
ist eine amerikanische Sängerin, die sich besonders als Interpretin zeitgenössischer Musik weltweit einen Namen gemacht hat. Sie schloss ihre Studien 1961an der Putney School und 1965am Pomona College ab. Als einzige Künstlerin erhielt sie zweimal den International Walter W. Naumberg Award (als Solistin und als Kammermusikerin). Shelton sang das Repertoire von Bach bis Boulez an allen wichtigen Orten in der ganzen Welt. Als geborene Kalifornierin begann sie früh Klavier und Flöte zu studieren. Nach dem Diplom am Pomona College studierte sie Gesang am New England Conservatory und an der Aspen Music School bei Jan de Gaetani. Shelton unterrichtete am Cleveland Institute of Music, am New England Conservatory und an der Eastman School. An der Manhattan School of Music und dem Tanglewood Music Center betreut sie die Fakultäten für zeitgenössische Musikinterpretation, und coached privat in ihrem Studio in New York City. CDs für die Deutsche Grammophon, KOCH International, Bridge Records, Unicorn-Kanchana und Virgin Classics.rn.


KomponistInnen

Rudolf Kelterborn 
geb. 1931, studierte Dirigieren bei Igor Markevitch, Alexander Krannhals, Musiktheorie bei Gustav Güldenstein und Walter Müller von Kulm und Komposition bei Walther Geiser an der Musik-Akademie Basel sowie Musikwissenschaften bei Jacques Handschin an der Universität Basel. Im Anschluss bildete er sich bei Willy Burkhard (Zürich), Boris Blacher (Salzburg), Günter Bialas und Wolfgang Fortner (Detmold) weiter. 1956 - 1960 lehrte er Musiktheorie und Dirigieren an der Musik-Akademie der Stadt Basel. 1960 - 1968 unterrichtete er Musiktheorie, Musikanalyse und Komposition an der Nordwest-deutschen Musikakademie Detmold. 1963 wurde er zum Professor ernannt. 1968 - 1975 und 1980 - 1983 war er am Konservatorium und der Musikhochschule Zürich tätig. 1980 bis 1983 lehrte er an der Hochschule für Musik Karlsruhe. 1983 ging er zurück nach Basel, wo er Direktor der Musikakademie wurde. Als Gastdozent wirkte er in den USA, in England, Litauen, Japan, China und Russland. 1969 - 1974 war er Chefredakteur der Schweizerischen Musikzeitung und 1974 - 1980 leitete er die Hauptabteilung Musik von Schweizer Radio DRS.
1992 war er Composer in Residence beim Cheltenham Festival. Preise u.a.: Förderungspreis der Stadt Stuttgart (1961), Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis (1970), Zürcher Radiopreis (1973), Komponistenpreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins  (1984), Kunstpreis der Stadt Basel (1984)
Kelterborn schuf Kompositionen aller Gattungen, darunter fünf Opern, Orchesterwerke auch mit Soloinstrumenten, Singstimme, Elektronik, Kammermusik und Vokalwerke. Zu seinen wichtigsten Werken zählt er: die Oper „Der Kirschgarten" (nach Tschechow, 1979-81), Ensemble-Buch I für Bariton und 14 Instrumente (nach Gedichten von Erika Burkart, 1990), „Namenlos" – 6 Kompositionen für grosses Ensemble, elektronische Klänge und Bariton (1995/96), Klavierstücke 1-6 (2001-2004), Quartett für Oboe und Streichtrio (2009), Sinfonie 5 in einem Satz „La notte" (2011/12). Seine Werke werden in ganz Europa, in den USA und in Japan aufgeführt.

 Thomas Demenga
1954 in Bern geboren, international renommierter Solist, Komponist und Pädagoge, gehört zu den herausragendsten Cellisten und Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Er konzertiert als Kammermusiker und Solist an allen wichtigen Festivals und Musikzentren der Welt, Auftritte in zahlreichen Konzerten mit MusikerkollegInnen wie Heinz Holliger, Gidon Kremer, Thomas Larcher, Hansheinz Schneeberger, Tabea Zimmermann. Wird von namhaften Orchestern wie dem Berliner Sinfonieorchester, dem Boston Symphony Orchestra, Orchestre de la Suisse Romande, ORF-Symphonieorchester Wien, Tonhalle-Orchester Zürich und Zürcher Kammerorchester als Solist engagiert.
Intensive Auseinandersetzung und Austausch von Interpretation und Kreation in den verschiedenen Stilepochen. Improvisation und Neue Musik sind wichtige Aspekte in seiner künstlerischen Arbeit. Er zeigt eine einzigartige musikalische Sprache als Komponist und Interpret mittels zahlreicher Aufführungen von Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Demenga ist Dozent an der Hochschule für Musik in Basel. «artiste étoile» am Lucerne Festival Sommer 2003. Von 2001 bis 2006 Intendant des Davos Festival «you ng artists in concert». 2007/08 Composer in Residence beim Orchestre de Chambre de Lausanne.
Eine CD-Reihe, erschienen bei ECM New Series, dokumentiert seine künstlerische Arbeit auf eindrucksvolle Weise.  

Erik Oña
Geboren 1961 in Cordoba, hat eine weitgefächerte Karriere als Komponist und Dirigent. Seine Werke sind auf Festivals und in Konzertreihen in Europa, Japan und Amerika aufgeführt worden. Er erhielt zahlreiche Preise, Stipendien und Kompositionsaufträge, unter anderem Forum ‘91 Nouvel Ensemble Moderne, De Ijsbreker, the Nieuw Ensemble, the Opera of Stuttgart, the Hannoveraner Tage für Neue Musik, the Europäische Musikmonat, the Ensemble Intercontemporain-IRCAM, ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe –1998/2000/2001), und Akademie Schloss Solitude (Stuttgart, 1995/96).
Als Dirigent zeitgenössischer Musik leitete er mehr als 150 Uraufführungen – von Kammermusik bis zur Oper- und arbeitet mit verschiednen Ensembles und Orchestern in Europa und den USA, unter anderem: CEOB (Center for Experimental Opera and Ballet, Teatro Colon, Buenos Aires), June in Buffalo Chamber Ensemble, JIB Brass Ensemble, The Instrumental Factor, New York New Music Ensemble, Buffalo Philharmonic, Kammer Ensemble Neue Musik Berlin, Champ d’Action, Ensemble Resonanz, tdas Darmstadt Festival, Warsaw Autumn, und Basel Sinfonietta. Seit 1996 leitet er das Thürmchen Ensemble Köln. Er hat Aufnahmen gemacht u.a. für Mode Records, WERGO, Deutschland Funk, WDR.
Erik Ona hat eine Ph.D. in Komposition der State University of New York in Buffalo inne und ist "Licenciado in Composition" und "Licenciado in Orchestral Conducting" an der National University of La Plata, Argentina.Er hat Komposition unterrichtet an der State University of La Plata (Argentina), am Kunitachi College of Music (Tokyo), an der State University of New York in Buffalo (USA), und an der University of Birmingham (UK). Derzeit ist er Professor für Komposition und Leiter des elektronischen Studios an der Musik Akademie Basel.