Samstag, 27. Januar 2018, 19.00
Zürich, Konservatorium, Grosser Saal

Sonntag,
28. Januar 2018, 17.00
Neuhausen, Schloss Charlottenfels

Mittwoch,
31. Januar 2018, 19.30
Fribourg, Centre Le Phénix

Donnerstag,
1. Februar 20178, 20.00
Basel, Gare du Nord




J. S. Bach  
(16851750)
Kanons BWV 1074-1078

im Wechsel mit

Karlheinz Stockhausen (1928
2007)
Tierkreis (in variabler Besetzung)

Beat Furrer (*1954)
Spur für Klavierquintett

Robert Schumann (18101856)
Klavierquintett in Es-Dur


Besetzung
Helena Winkelman, Violine
Manuel Oswald, Violine
Lea Boesch, Viola
Christoph Dangel, Violoncello
Stefka Perifanova, Klavier


Konstellation ist für die Musik ein weit gefasster Begriff, da im Grunde fast jede Komposition auch Konstellation ist. Direkt übersetzt bedeutet das Wort „Zusammensternung“. Leuchtende Punkte, die zusammen eine erkennbare Struktur bilden, die – im Zusammenhang mit den Sternbildern des Tierkreises – auch inhaltlich verortet sind. Wir werden im Wechsel die Zeichen aus dem Tierkreis von Stockhausen mit Kanons von J. S. Bach kombinieren, dem Grossmeister aller musikalischen Konstellation. Beat Furrers Spur ist mit seinen rasenden, aus rhythmischen Filterungen entstandenen Strukturen mehr Komet als Konstellation und was Präzision anbelangt eine Tour de force für jedes Ensemble. Das Klavierquintett von Robert Schumann ist das erste Werk der Musikgeschichte, das diese spezielle Konstellation von Streichern mit Klavier verwendet. Der letzte Satz beschliesst mit einer Doppelfuge – eine Satztechnik, die in ihrer Strenge an ein Naturgesetz erinnert und uns wieder zu Bach zurückführt.