IN TRANSITION

Konzertsaison 2021-2022

Aktuell

Willkommen zu unserer neuen Saison: RESONANT BODIES

Ende Oktober starten wir mit unserem Gast aus New York, der Sopranistin Lucy Shelton in eine abenteuerliche Saison in der es

– für einmal ganz down to earth – vor allem um Körper in Resonanz geht: die der Instrumente und unsere eigenen.

Alle Daten finden Sie nun unter Konzertkarten und Abonnemente.

Auch die Einführung zum Thema und die Kurzbeschriebe der Programme sind nun online.

Wir freuen uns auf die musikalischen Begegnungen mit Euch.

"Kammerensembles von diesem Spitzenniveau sind nur selten zu hören. Die seit Jahren aufeinander eingespielten Musiker, jeder ein Solist von herausragendem Können, boten ein einmaliges Musikerlebnis."
Schaffhauser Nachrichten, Gisela Zweifel-Fehlmann

"Der Trompeter in der Badewanne. Strawinskys Sacre du printemps im Liegen gespielt. Ein Kartenset aus Toasts. Blicke durchs Papierfernrohr ins Publikum. Völlig dada? So viel Schabernack jedenfalls wurde in der Tonhalle schon lange nicht mehr getrieben. Die Camerata variabile brachte herrlich viel Unsinn aus Basel mit nach Zürich."
Tagesanzeiger Zürich, Rebecca Meyer

"  Von der camerata variabile eingeladen, eines ihrer Konzerte als Gast mitzugestalten, erlebte ich mitreissendes, kammermusikalisch subtil abgestimmtes Musizieren. Ich wünsche dem ausgezeichneten Ensemble weiterhin schönes Gelingen und viel Resonanz im baslerischen, schweizerischen und internationalen Musikleben."
Hansheinz Schneeberger, Violinist und Präsident des Freundeskreises

"Heartfelt gratitude again, for that beautiful, moving concert. How could Shostakovich express the agony of the human condition in one work? Just incredible- you and everyone really inspired me at a time when it is especially nourishing to feel the power of art and the symbolic world…  "
Trudy Fredericks, Konzertbesucherin Zürich

"Das Konzert war grossartig! Das sind Virtuosen, die auch eine Riesenfreude an ihrem Musizieren haben!"
Anita Mahler, Konzertbesucherin Schaffhausen

"Die Schlussovationen endeten kaum. Musikfreaks sollten sich diese Konzerte nicht entgehen lassen."
Schaffhauser Nachrichten

"Die Camerata variabile bringt uns ihre Musik mit Verve, Charme und Präzision – definitely Champions League."
Franz Goldschmidt, Konzertbesucher und Künstler

Was war ...

  • Willkommen zu unserer neuen Saison

    IN TRANSITION – DIE KUNST DES ÜBERGANGS                                                       Seit Beginn menschlicher Zivilisation spielt die Musik eine wichtige Rolle bei jeder Art von Übergangsriten. Manches davon ist bis heute erhalten geblieben: Bei Hochzeiten musiziert man, bei Begräbnissen, Promotionsfeiern, Preisverleihungen, an wichtigen Feiertagen, bei Einweihungen und zur Erinnerung an wichtige historische Ereignisse. So wollen wir eine ganze Saison den unvermeidlichen Übergängen des Lebens widmen und sie als Momente der Schönheit und der bewussten Veränderung musikalisch inszenieren.   Im Eröffnungsprogramm VON DER WIEGE BIS ZUR BAHRE durchschreiten wir gemeinsam die menschlichen Lebensalter, indem wir mit einer der bekannten Sonate a quattro des zwölfjährigen Rossini beginnen und mit einem Spätwerk von Richard Strauss, den Metamorphosen, enden. Dazwischen begegnen wir in der Message Consolation von György Kurtág, dem Streichquartett Ophelia von Caroline Charrière und einem von Roland Moser beendeten und instrumentierten Sinfoniefragment von Franz Schubert der ganzen Flüchtigkeit des Daseins.   Im Januarprogramm CROSS-OVER überqueren wir nicht nur Stilgrenzen in dem Sinne, wie man das Wort Crossover normalerweise versteht, sondern es geht um vier fundamentale Grenzüberschreitungen, darunter das Überqueren des Styx, des Flusses der Totenwelt in der griechischen Mythologie. Unser Gast Conrad Steinmann ist nicht nur einer der bekanntesten Blockflötisten Europas, sondern auch ein grosser musikphilologischer Experte des antiken Mittelmeerraumes. Sein Repertoire umfasst unzählige Werke für selten zu hörende Instrumente, darunter den griechischen Aulos.   Wir alle kennen den Prozess des Hinaus-in-die-Welt-Ziehens und Wieder-Heimkommens, wie ihn eine lange Reise mit sich bringt. Mit dieser Idee kehren wir im März mit dem Programm MIT ZUGVÖGELN zurück und ziehen zusammen als fahrende Gesellen (Mahler) vom hohen Norden (Finnland) über Österreich in die Schweiz, wo wir der Uraufführung Flyways von Barry Guy begegnen. Dann geht es weiter über Frankreich und Spanien in den Süden bis nach Afrika, wo wir uns mit einer leicht koordinierten Improvisation auf die zeitlosen Rhythmen der dortigen Perkussionsinstrumente einlassen. Im Programm FRAGMENTE erfahren wir, dass sich Komponisten durchaus mit der markantesten Veränderung einer Komposition – nämlich deren Ende – anfreunden können. Dies zeigen bewusst fragmentarisch angelegte Werke. Im Gegensatz zur Kurzform arbeitet der Komponist in einem Fragment mit der Idee des Splitters, indem er das Ideal einer grossen zusammenhängenden Struktur aufgibt. Ein berühmtes Beispiel sind die Kafka-Fragmente von Kurtág, von denen wir einige im Wechsel mit drei Fragmenten von Lutoslawski und neuen Duos von Stefano Pierini spielen. Wir treffen in dem Konzert auch auf zwei spezielle Gäste: die Sopranistin Irina Ungureanu und die visuelle Künstlerin Judit Kurtág, deren Tierzeichnungen Inspiration zu neuen Kurzkompositionen und Improvisationen sind und diesen Abend zu einem spartenübergreifenden Abenteuer werden lassen.   Das letzte Programm trägt den Titel CHIMÄREN und bringt als Hauptwerk HK Grubers berühmtes Werk Frankenstein. Körper, die aus Teilen verschiedenen Kreaturen bestehen, gibt es seit der Antike, und heute gibt es sie nicht nur in den Genlabors, sondern auch in Werken vieler Komponisten der Postmoderne. Neben Frankenstein finden sich weitere Chimären von Hindemith, Connesson und Gershwin zum Stelldichein und bilden zusammen mit Leo Dicks Uraufführung ein wunderbares musikalisches Gruselkabinett.   Willkommen zur Kunst des ÜBERGANGS mit fünf Uraufführungen und dreissig Mitwirkenden! Helena Winkelman und die Camerata variabile

"Wir sind: Ein eingeschworener Haufen von Individualisten. Kommen seit Jahren regelmässig zusammen. Hier geht es um Musik. Hier entsteht immer wieder Neues. Einzigartig, persönlich – und das Publikum ist ganz nah dran. Wir suchen: Menschen, die sich auf ein Abenteuer mit uns einlassen. Aber Vorsicht: Musik ist nicht ungefährlich. Wenn Du einmal eines unserer Konzerte erlebt hast, kannst Du vielleicht nicht mehr davon lassen. Es kann sei, dass Du dich verliebst (ist auch schon anderen passiert) und uns nachreist."

Christoph Dangel, Cellist der Camerata Variabile

"Haben Sie offene Ohren für das Ungewöhnliche? Lieben Sie die Meisterwerke der klassischen Kammermusik und sind Sie zugleich neugierig auf Werke der zeitgenössischen Musik? Möchten Sie wissen, was Schweizer Komponisten der jüngeren Generation zu sagen haben? Wir bieten Ihnen dies alles in themenzentrierten, spannenden Programmen, die auf höchstem Niveau und mit Leidenschaft und Freude dargeboten werden."

Pedro Zimmermann, Geschäftsführer der Camerata Variabile

"Wir sind ein Ensemble, das immer wieder durch seine Vielseitigkeit und Ausstrahlung überrascht und in innovativen Programmen Reisen in fremde Welten und andere Epochen liebt. Wir suchen ein offenes, neugieriges Publikum ohne Altersgrenzen, das auch ohne Erfahrung in der klassischen Musikwelt zu uns kommen darf. Wir garantieren hohe Spannung im Saal."

Stefka Perifanova, Pianistin der Camerata Variabile

"Wo die Sprache die extrem vernetzten Zusammenhänge unserer Gesellschaft und unserer Psyche nicht mehr ausdrücken kann, dort eröffnet uns die Musik Möglichkeiten zum Verständnis und Ausdruck. Deshalb gehen wir mit der Musik in jeder Saison einem anderen wichtigen Aspekt unserer Existenz nach.   Damit steht in Camerata-variabile-Konzerten nicht nur die inspirierte Darbietung eines Einzelwerks im Zentrum, sondern der gemeinsame Aufbruch zu neuen inneren Horizonten – und nirgends ist diese Reise so schön wie im intimen Kreis der Kammermusik."

Helena Winkelman, Violine und künstlerische Leitung der Camerata Variabile

"Wenn Sie Konzerte erleben wollen, in denen Sie den Musikern ganz nahe sind, Wenn sie lachen, weinen, sich ärgern und staunen wollen, Wenn sie ähnlich denkenden Menschen neu begegnen oder besondere Abende mit Freunden verbringen möchten, dann besuchen Sie uns an einem unserer vielen Konzertorte in der Schweiz.   Jedes unserer Konzerte ist ein Unikat mit eigenem Charakter. Alle Musikerinnen und Musiker der Camerata variabile sind künstlerische Persönlichkeiten mit sehr individuellen Qualitäten. Sie erwecken die Botschaften von Musikpartituren vom Barock bis zur Moderne mit ehrlichen Gefühlen zum Leben."

Karin Dornbusch, Klarinettistin der Camerata Variabile

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