Willkommen zu unserer neuen Saison: RESONANT BODIES

Resonant Bodies

Konzertsaison 2019-2020

Über das Ensemble

CAMERATA VARIABILE

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Willkommen zu unserer neuen Saison: RESONANT BODIES

 

Nächstes Konzert

HEY MISS!

24 oktober 2019

HEY MISS!

Zum Thema

Saison 2019/20: RESONANT BODIES   So spricht Zarathustra: ‚Ich‘ sagst du und bist stolz auf dieß Wort. Aber das Größere ist, woran du nicht glauben willst, – dein Leib und seine große Vernunft: die sagt nicht Ich, aber thut Ich."   Willkommen zu unserer neuen Saison in der wir uns ganz den Klangkörpern widmen und den Resonanzen die beim Hören von Musik in uns entstehen.

"Kammerensembles von diesem Spitzenniveau sind nur selten zu hören. Die seit Jahren aufeinander eingespielten Musiker, jeder ein Solist von herausragendem Können, boten ein einmaliges Musikerlebnis."
Schaffhauser Nachrichten, Gisela Zweifel-Fehlmann

"Der Trompeter in der Badewanne. Strawinskys Sacre du printemps im Liegen gespielt. Ein Kartenset aus Toasts. Blicke durchs Papierfernrohr ins Publikum. Völlig dada? So viel Schabernack jedenfalls wurde in der Tonhalle schon lange nicht mehr getrieben. Die Camerata variabile brachte herrlich viel Unsinn aus Basel mit nach Zürich."
Tagesanzeiger Zürich, Rebecca Meyer

"  Von der camerata variabile eingeladen, eines ihrer Konzerte als Gast mitzugestalten, erlebte ich mitreissendes, kammermusikalisch subtil abgestimmtes Musizieren. Ich wünsche dem ausgezeichneten Ensemble weiterhin schönes Gelingen und viel Resonanz im baslerischen, schweizerischen und internationalen Musikleben."
Hansheinz Schneeberger, Violinist und Präsident des Freundeskreises

"Heartfelt gratitude again, for that beautiful, moving concert. How could Shostakovich express the agony of the human condition in one work? Just incredible- you and everyone really inspired me at a time when it is especially nourishing to feel the power of art and the symbolic world…  "
Trudy Fredericks, Konzertbesucherin Zürich

"Das Konzert war grossartig! Das sind Virtuosen, die auch eine Riesenfreude an ihrem Musizieren haben!"
Anita Mahler, Konzertbesucherin Schaffhausen

"Die Schlussovationen endeten kaum. Musikfreaks sollten sich diese Konzerte nicht entgehen lassen."
Schaffhauser Nachrichten

"Die Camerata variabile bringt uns ihre Musik mit Verve, Charme und Präzision – definitely Champions League."
Franz Goldschmidt, Konzertbesucher und Künstler

Programme 2018 / 2019

  • 1

    HEY MISS!

    Wir haben dieses Programm nicht danach gewählt, ob die schaffende Person weiblich oder männlich ist, sondern danach, wen diese liebt: und das sind in diesem Programm allesamt Männer! Trotzdem steht auch bei Peter Maxwell Davies eine Frau im Zentrum: die durchgeknallte Miss Donnithorne, die sich nach Nichterscheinen ihres Ehemanns zur Hochzeit weigert, die Kirche zu verlassen.
    Eine bessere Besetzung als Lucy Shelton gibt es für diese Minioper nicht. Das trifft auch auf die Interpretation von Cathy Berberians „Stripsody“ zu. In der ersten Hälfte wechseln sich feinsinnigste musikalische Poesie bei Amy Beach und Lily Boulanger ab mit Vorboten des zweiten Teils: Nach dem Hören von „Hi Bill!“ überlegt Mann sich wohl zweimal, mit wem er sich anlegt, und auch das Arrangement von Carmen, welches Sebastian Gottschick für uns anfertigt, verspricht ein Feuerwerk.

  • 2

    LES CORPS EN RÊVE

    In diesem Programm suchen wir nach unseren Traumkörpern. Diese „Doppel“ unserer selbst haben oft Fähigkeiten, die unseren Körpern am Tag fehlen. Das Fliegen zum Beispiel, die Wahrnehmung von Klängen und Farben, wie wir sie in der Realität nicht kennen, ein Erscheinen der Natur mit Bewohnern, die uns sehr befremden würden, sähen wir sie so bei unserem Nachmittagsspaziergang. Niemand konnte diese Zwischenwelten so gut musikalisch evozieren wie unsere französischen Nachbarn zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Roland Mosers „Mond“ inszeniert die Nacht, Edu Haubensak entführt uns in seiner Uraufführung in die Zwischenwelt der Mikrotöne und Sciarrino führt den Faun herbei.

  • 3

    klangkörperlich...

    Im Zentrum dieses Programms stehen drei ganz einfache Dinge, ohne die unsere Körper nicht überleben können: Puls, Atem und – in Martinus „Revue de cuisine“ das Essen. In der berühmten Handel/Halvorsen Passacaglia treffen wir den Virtuosenkult in seiner aufregendsten Form, und dann gibt es bei Casella die gesellschaftlich codierte Form der Bewegung: Tänze und Märsche.
    Im Zentrum des Abends stehen zum Teil speziell für diese Konzerte erbaute Klangkörper des Basler Komponisten, Erfinders und Dichters Lukas Rohner. Zusammen mit ihm bringen wir diese zum Erklingen und untersuchen, wie unterschiedliche Formen den Klang beeinflussen.
    Bei Glinka wiederum treffen wir auf eine mögliche positive Einflussnahme des Klangs auf den Körper: Der Komponist war in Italien erkrankt und schrieb sein d-Moll-Trio als eine Art von Selbsttherapie.

  • 4

    PER ASPERA AD ASTRA

    Nicht viele Musikenthusiasten wissen, dass manch genialer Schöpfer von Musik an einer gnadenlosen inneren Stimme der Selbstkritik litt. Dass oft selbst für die grössten Komponisten der Beginn einer Komposition wie ein unüberwindliches Felsgebirge erscheint und die besten Komponisten am längsten ihre Arbeit verbessern, kommt daher, dass ihre Vision des Ideals so genau ist, dass sie keine Abweichung duldet.
    Schwierig wird es dann, wenn ein Komponist dieser Vision sein Werk so bedingungslos unterordnet, dass er es, wenn dieses seiner Vorstellung nicht entspricht, vernichtet – wie zum Beispiel Brahms.
    Auch von Kurtág weiss man von grossen Schaffenskrisen und dass er seine Oper „Fin de Partie“ mehrere Male neu schrieb.
    In „Esercizio di pazzia“ des bekannten jungen Italieners Francesco Filidei rücken wir der Partitur ganz direkt zu Leibe, und viel bleibt am Ende auch nicht davon übrig.

  • 5

    MOVE IT!

    Wer sich für Tanz interessiert, kommt kaum an Südamerika vorbei – und für dieses Programm haben wir gleich zwei Gäste: Der eine ist Marcelo Nisinman, ein Meister des Tango Nuevo, der andere der junge brasilianische Geiger Nathan Amaral. Als Eröffnung werden wir das 5. Streichquartett von Villa-Lobos spielen, das brasilianische Volksmusik verarbeitet. Von Nisinman werden wir sowohl eine Uraufführung hören wie auch ein bekanntes Stück, Rui’s Tango bevor wir mit ihm einige Tangos von Piazzolla spielen. Piazzolla studierte in Paris bei der damals grössten Lehrerin für Komposition, Nadia Boulanger und nachdem er ihr lange vorenthalten hatte, dass er in den Cabarets von Buenos Aires Tango gespielt hatte, weil er sich dessen schämte, sagte sie schliesslich zu ihm, dass dies seine wahre Stimme sei.

    Das 4. Streichquartett von Milhaud ist unsere Verbindung zur alten Welt. Milhaud hat 1914-16 zwei Jahre in Brasilien gelebt. Anhand seiner Streichquartette, die über viele Jahre in regelmässigen Abständen entstanden sind, lassen sich seine Entwicklungen gut verfolgen – und in wieweit Südamerika für das motorische Element seiner Musik verantwortlich sein könnte. Nathan Amaral wird uns brasilianische Volksmusik mitbringen.

     

    Willkommen zu einem Schmelztiegel der Kulturen!

"Wir sind: Ein eingeschworener Haufen von Individualisten. Kommen seit Jahren regelmässig zusammen. Hier geht es um Musik. Hier entsteht immer wieder Neues. Einzigartig, persönlich – und das Publikum ist ganz nah dran. Wir suchen: Menschen, die sich auf ein Abenteuer mit uns einlassen. Aber Vorsicht: Musik ist nicht ungefährlich. Wenn Du einmal eines unserer Konzerte erlebt hast, kannst Du vielleicht nicht mehr davon lassen. Es kann sei, dass Du dich verliebst (ist auch schon anderen passiert) und uns nachreist."

Christoph Dangel, Cellist der Camerata Variabile

"Haben Sie offene Ohren für das Ungewöhnliche? Lieben Sie die Meisterwerke der klassischen Kammermusik und sind Sie zugleich neugierig auf Werke der zeitgenössischen Musik? Möchten Sie wissen, was Schweizer Komponisten der jüngeren Generation zu sagen haben? Wir bieten Ihnen dies alles in themenzentrierten, spannenden Programmen, die auf höchstem Niveau und mit Leidenschaft und Freude dargeboten werden."

Pedro Zimmermann, Geschäftsführer der Camerata Variabile

"Wir sind ein Ensemble, das immer wieder durch seine Vielseitigkeit und Ausstrahlung überrascht und in innovativen Programmen Reisen in fremde Welten und andere Epochen liebt. Wir suchen ein offenes, neugieriges Publikum ohne Altersgrenzen, das auch ohne Erfahrung in der klassischen Musikwelt zu uns kommen darf. Wir garantieren hohe Spannung im Saal."

Stefka Perifanova, Pianistin der Camerata Variabile

"Wo die Sprache die extrem vernetzten Zusammenhänge unserer Gesellschaft und unserer Psyche nicht mehr ausdrücken kann, dort eröffnet uns die Musik Möglichkeiten zum Verständnis und Ausdruck. Deshalb gehen wir mit der Musik in jeder Saison einem anderen wichtigen Aspekt unserer Existenz nach.   Damit steht in Camerata-variabile-Konzerten nicht nur die inspirierte Darbietung eines Einzelwerks im Zentrum, sondern der gemeinsame Aufbruch zu neuen inneren Horizonten – und nirgends ist diese Reise so schön wie im intimen Kreis der Kammermusik."

Helena Winkelman, Violine und künstlerische Leitung der Camerata Variabile

"Wenn Sie Konzerte erleben wollen, in denen Sie den Musikern ganz nahe sind, Wenn sie lachen, weinen, sich ärgern und staunen wollen, Wenn sie ähnlich denkenden Menschen neu begegnen oder besondere Abende mit Freunden verbringen möchten, dann besuchen Sie uns an einem unserer vielen Konzertorte in der Schweiz.   Jedes unserer Konzerte ist ein Unikat mit eigenem Charakter. Alle Musikerinnen und Musiker der Camerata variabile sind künstlerische Persönlichkeiten mit sehr individuellen Qualitäten. Sie erwecken die Botschaften von Musikpartituren vom Barock bis zur Moderne mit ehrlichen Gefühlen zum Leben."

Karin Dornbusch, Klarinettistin der Camerata Variabile

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